Menschen, die Schutz suchen, in Massenunterkünften abzustellen, ist keine Lösung – es ist ein Rückschritt. Solche Orte schaffen Isolation, Frust und Konflikte, statt Integration und Teilhabe. Berlin darf sich nicht damit zufriedengeben, Geflüchtete irgendwie unterzubringen. Wir brauchen eine menschenwürdige und nachhaltige Strategie.
Dezentrale Unterbringung bedeutet: Wohnungen und kleinere Einheiten in den Kiezen, mit Kitas, Schulen, Beratung und Nachbarschaft vor der Tür. Das ist nicht nur humaner, sondern auch klüger, weil es Integration von Anfang an möglich macht. Alles andere ist teurer Stillstand, der am Ende allen schadet.
Unser 5-Punkte-Plan zeigt: Es geht, wenn Senat, Bezirke und Zivilgesellschaft zusammenarbeiten. Wir müssen jetzt mutig sein und uns klar gegen Unterkünfte wie Tegel stellen. Berlin ist eine Stadt der Vielfalt und der Solidarität. Das muss man nicht nur sagen, sondern auch praktisch umsetzen.